WeWelle
Einen coward, also einen Feigling kann man die heranstürmende Sturmwelle Guido ja nun nicht gerade nennen. Der bietet ja gerade eine ganze Kaskade von Steilvorlagen.
Erst spricht er so schlecht Englisch, dass ihm sogar das Wording aus dem Business völlig fremd zu sein scheint, dann versucht er sich am Begriffsdropping unseres längst abgewirtschafteten Altbundeskanzlers. Der brachte allerdings von weitem noch so was wie Ethik ins Spiel, als er die geistig-moralische Wende einläutete. Was das am Ende wirklich mit Moral zu tun hatte, nun, das wissen wir ja heute. Stichwort Ehrenwort und so.
Da kann es einem jetzt nur heiß und kalt den Rücken runter laufen, wenn Dschido die geistig-politische Wende ausruft. Weil, das ist natürlich Quatsch, oder wie es auf Neudeutsch heißt: gibberish! Trifft es auch lautsprachlich viel besser.
Das muss einem mal einfallen, Hartz IV und altrömische Dekadenz zusammen zu bringen. Und es kommt ja noch besser: Hartz IV-Leistungen tragen für ihn sozialistische Züge. Das ist, als würde man im tiefsten Winter behaupten, das Schwimmwetter wäre hervorragend.
Aber geistig und Guido haben sowieso nur den Anfangsbuchstaben gemeinsam. Im Grunde ist er doch ein aufgescheuchter apple polisher. Wissen Sie, was das ist? Ein Schmeichler, besser noch ein gemeiner Schleimer. Und zwar gegenüber allen, die ihr Geld in internationale Berggefilde verschieben. Geld, das andere mühsam für sie erarbeitet haben. Der ist wohl deshalb so nervös, weil er kurz vor der Selbstanzeige steht. Das würden wir ihm glatt zutrauen. Vor lauter Gier nach dem Posten des Außenministers hat er es ja auch nicht geschafft, sich zum Sprachkurs anzumelden. Und wahrscheinlich hat er darüber auch verschlafen, dass heutzutage so gar keine Daten mehr sicher sind, gar keine! Auch die eines gealterten Parteivorsitzenden nicht. Da würde mir aber auch schwindelig werden!
Wissen Sie, wie der mir gerade vorkommt? Wie ein Clown auf dem Trapez, der sich wundert, dass niemand mehr lacht.

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